Nachdem es die letzten Wochen immer wieder wie aus Eimern geschüttet hatte war der Padock unserer Pferde zu einer einzige Seenlandschaft geworden. Das vernünftige Abäppeln war so so gut wie unmöglich und obwohl wir immer wieder Gräben gezogen haben, wurde es nicht wirklich besser. Da der Winter noch lang und nicht abzusehen war, wie sich das Wetter in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt haben wir uns entschlossen den Auslauf zum Teil zu befestigen.
Bei der Firma Horses Home (kann ich nur weiterempfehlen) haben wir Paddockplatten gekauft und die dann entsprechend deren Anleitung verlegt.
Als erstes musste der vorhandene Schlamm raus, neuer Sand rein, der Untergrund begradigt
und ein leichtes Gefälle angelegt werden.
Leider kann man auf dem Bild nicht sehen, wie es zu Anfang ausgesehen hat, da ich mal wieder vergessen hab vorher zu fotografieren ;-)
Noch sind wir skeptisch, ob das alles so funktioniert wie es geplant war.
Im Hintergrund sieht man Amareh und Waleska, die es mal wieder nicht die Bohne interessiert hat, dass wir uns für sie abschuften.
Undankbare Bande *g*
Das sieht doch schon nach was aus. Und der größte Teil ist geschafft.
Den ganzen Auslauf wollten wir nicht mit Platten auslegen, damit noch ein Teil normaler Sand bleibt, wo sie sich dann (falls es mal aufhört zu regnen) schön wälzen können.
Vanessa scheint noch nicht so ganz überzeugt zu sein.
Vielleicht ist sie auch nur etwas geschafft, denn wir haben tatsächlich nicht nur rumgestanden und die anderen arbeiten lassen. Auch wenn es auf den Bildern so aussieht. *lach*
Jetzt noch das letzte Stück vor der Box. Das ging ganz schnell zu verlegen, da in einer Reihe nur 4 Platten sind.
Ganz wichtig beim Verlegen der Platten war nämlich, dass man immer eine komplette Reihe zusammenlegt und die dann in einem Stück an die anderen Reihen anfügt. Das die Platten an allen Seiten Zapfen haben, war das anderes fast unmöglich. Zum Glück hat uns die Firma, wo wir die Platten her haben, das vorher auch so erklärt.
TAAATAAAAA ;-)
Wir sind fertig....
... fast ....
Denn Sand muss auch noch oben drauf und in die Platten verteilt werden.
Inzwischen haben sie unsre Pferde auch mal genähert und die ersten Blicke auf unsere Arbeit geworfen.
Ich bin gespannt, wie sich das in der nächsten Zeit mit den Platten bewährt.
Vielen Lieben Dank an Julius, Hartmut, Steffen und Andrea für die viele Arbeit, die ihr euch gemacht habt.
Nach einer Woche sieht die Angelegenheit ziemlich gut aus. Die Pferde lieben die Platten und stehen wesentlich mehr draußen und dösen vor sich hin, als vorher.
Auch den ersten starken Regen haben die Platten gut gemeistert. Es war zwar alles matschig, aber durch den festen Untergrund war nur die Sandschicht oben nass und man sank nicht mehr knöcheltief ein.